Geschichte

Frey von 1962-2014

1962 Mit dem Kauf des Landwirtschaftsbetriebs in Kirchleerau, legten Bertha und Gottfried Frey den Grundstein des Familienunternehmens. Die Grosseltern der heutigen Besitzergeneration bauten schon damals Gemüse an. Haupterwerbszweig war die Milchwirtschaft

1976 Nachdem der älteste Sohn Kurt und seine Frau Irene den Hof übernommen hatten, wurde der Bauernbetrieb Schritt für Schritt in eine Gemüsegärtnerei umstrukturiert. Während der ersten Jahre belebten noch Mastrinder die Ställe, doch Kurt setzte in erster Linie auf den Anbau von Salaten und Gemüsen.

1980 Nun hatte das Vieh definitiv ausgemuht. Die letzten Rinder verliessen die Ställe zu Gunsten des erweiterten Gemüsebaus. Scheunen und Ställe erhielten eine neue Funktion. Wo einst das Vieh stand, rüsteten die Mitarbeiter Gemüse und Salate, um diese an Wiederverkäufer bereitzustellen. Die neu erstellten Fahrzeugrampen erleicherten das Verladen der Paletten in Lieferwagen. Durch den Bau eines beheizbaren Glashauses, professionalisierte Familie Frey die Anzucht der Jungpflanzen. Das Gemüse gedieh und ebenso wuchs die Gärtnerei. Investitionen in Gebäude, Maschinen und Anbauflächen wurden notwendig.

1994 Daniel, der jüngste Sohn von Irene und Kurt, selber Gemüsegärtner und Gartenbauingenieur, verhalf dem Familienbetrieb eine neue Richtung einzuschlagen. Daniels Konzept Salate und Gemüse zu veredeln, wurde Schritt für Schritt umgesetzt. Salate wurden weiterverarbeitet, gewaschen, gerüstet und Küchenfertig produziert. Das Projekt startete klein: mit Küchenbrett und Messer.

1997 Aus dem Versuch wurde ein kleiner Verarbeitungsbetrieb für Gemüse und Salate. Zwei Frauen arbeiteten in der Rüsterei. Da sie nicht voll ausgelastet waren, lieferten sie auch gleich die frischen Produkte im gekühlten Lieferwagen an die Kunden. Investitionen in diverse Maschinen waren notwendig.

1998 Wurde erneut umbgebaut. Die Kundenstuktur veränderte sich. Nebst Restaurants und Detaillisten zählten zu den den Neukunden auch Spitäler.

2000 Aus der Einzelfirma “FREY Gemüsebau” entstanden zwei Firmen. Verarbeitung und Verkauf wurden der FREY Gemüse AG zugesprochen. Die neue Firma FREY Gemüse AG wurde nach ISO 9001/2000 zertifiziert. Neukunden in den bereichen Lebensmittelindustrie und Flugcatering konnten gewonnen werden. Die “FREY Gemüsebau” umfasst bis heute den ganzen Landwirtschaftsbetrieb.

2003 Daniel Frey übernahm die Firma FREY Gemüsebau. Produkte mit einem höheren Convenience-Grad (Take-away und gekochte Produkte) erweiterten das Sortiment und die Kundenbreite. Wieder mussten die Räumlichkeiten den neuen Gegebenheiten angepasst werden.

2004 Der Neubau des Wohnhauses von Daniel Frey und Sandra Roth setzt einen modernen Akzent in die landwirtschaftliche Umgebung.

2005 unser Betrieb und die Prozesse wurde dem internationale BRC Global Standard (Food) angepasst und entsprechend zertifiziert. Für uns ein Riesenschritt in Richtung Qualität, welcher uns auch den Weg zu weiteren wichtigen Convenience-Kunden ebnete.

2006 Das Convenience-Sortiment konnte durch die Verarbeitung von Früchten erweitert werden.
Da sich unser Produktesortiment steigender Beliebtheit erfreute, wurde die Planung eines Neubaus unumgänglich. Die Platzverhältnisse im “Ur-Gebäude” entsprachen nicht mehr den Bedürfnissen. Die Realisierung eines Neubaus musste an die Hand genommen werden

2007 Die Produktepalette wurde um diverse Bio-Knospenprodukte erweitert. Dies setzte eine Zertifizierung des Verarbeitungsbetriebes nach Richtlinien der Bio Suisse voraus.

2008 Am 07.07.2008 war der grosse Tag: Der Neubau mit hellen Arbeitsplätzen und verschiedenen Produktonslinien wurde in Betrieb genommen. Die gleichmässig gekühlten Arbeitsplätze ermöglichen die Einhaltung der Kühlkette bei jedem Arbeitsschritt und garantieren somit die Produktequalität. 4000 Kubikmeter gekühlte Produktionsräume stehen zu Verfügung. Ein schöner grosser Pausenraum für die Kaffeepause sowie für die Mittagspause lädt unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zum Verweilen ein. Die Einweihungsfeier war ein Event mit über 150 Kunden Lieferanten und Mitarbeitern.

2009 Die IT Prozesse wurden standardisiert und automatisiert. Alle Produkteauszeichnungen können fortan zentral gesteuert werden. Die Auftragsabwicklung von A (wie Offerte) bis Z (wie Mahnung) konnte ebenfalls neu organisiert werden.

2011 Um die Qualität der einzulagernden Wintergemüse (Kabis, Karotten, Knollensellerie, Lauch usw.) zu optimieren, wurde eine Kühlhalle realisiert. Das Volumen umfasst 1000 Gemüsepaloxen. Das Kühlsystem besteht aus einem umweltfreundlichen Zweikreislaufsystem mit Speicher.

2012 Ein weiterer Meilenstein wurde mit der dritten Grossbaustelle gesetzt. Nun stehen für Anbau, Aufbereitung, Convenience, Soziales, Büro und Lager rund 17000 Kubikmeter Gebäudevolumen zur Verfügung. Die Firma FREY Gemüsebau feierte mit einem Einweihungsfest ihr 50Jähriges Bestehen, sowie die Einweihung des Erweiterungsbaus.

2013 Am 01. April (kein Scherz!) haben Daniel Frey und Sandra Roth die Liegenschaft “Ochsen” in Schöftland gekauft. Zusammen mit der kantonalen Denkmalpflege wurden im Vorfeld die baulichen Möglichkeiten geklärt. Im November konnte mit dem Rückbau und der Detailplanung der neuen Produktionsküche begonnen werden.

2014 Vom Mai bis Dezember wurde an der Dorfstrasse 11 in Schöftland gebaut. Zwischen dem denkmalgeschützen Gasthaus und der Scheune wurde ein kubischer, zweigeschossiger Holzbau realisiert. Ende Jahr konnte die neue Produktionsküche für Suppen, gedämpfte Kartoffeln, Zwiebeln und vieles mehr in Betrieb genommen werden. Ein Schritt weiter auf dem Weg “vom Feld auf den Tisch”.